Hi Volk,
„Abgefunden habe ich mich damit nicht. Ich halte es nach wie vor nicht für die klügste Entscheidung, die wir treffen.“ Sie haben´s sicher erkannt, Füchsen redet da natürlich vom Atomausstieg. Verhindern wird er den wohl nicht mehr können. Zeit für uns, noch mal zurück zu schauen.
So antwortete Fuchs einem Koblenzer Bürger, der wissen wollte, wie er Angesichts der unzähligen Gefahren der Atomkraft für Laufzeitverlängerungen sein kann. Die Antwort ist zwar schon zwei Jahre alt, aber aus heutiger Sicht durchaus lesenswert:
„Ihre aktuelle Besorgnis kann ich gut nachvollziehen, da aktuelle Ereignisse […] selbstverständlich zur öffentlichen Besorgnis beitragen. Dennoch bin ich der Meinung, dass man die Laufzeit von […] Atomkraftwerken verlängern sollte, denn Kernenergie ist […]ein unverzichtbarer Teil in einem angemessen Energiemix. […]
Die Union hat sich deshalb in ihrem Regierungsprogramm dafür ausgesprochen, der Gesellschaft einen weiteren Nutzen aus Laufzeitverlängerungen zu garantieren […] Deshalb wollen wir […] eine sofortige Aufhebung des Moratoriums […]
Leider werden nur die wenigen Störfälle bei Kernkraftwerken in den Medien intensiv diskutiert, dass aber […] etliche Kernkraftwerke störungsfrei günstigen Strom produzieren, wird dabei schnell vergessen. Der aktuelle Störfall […] gibt jedoch nur bedingt Anlass zur Beunruhigung, denn laut Auskunft der Behörden lag zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung vor. Jetzt ist es Aufgabe der Betreiber, das Atomkraftwerk wieder in Stand zu setzen. […] Falls der TÜV das Atomkraftwerk […] für sicher befindet, spricht auch nichts gegen den erneuten Betrieb. […]“
Quellen: Cicero und Abgeordnetenwatch
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